Der Affenkönig nimmt Eber Bajie auf, aus „Die Reise in den Westen“
Diese Geschichte wurde in Shen Yuns Inszenierung „Der Affenkönig trifft Zhu Bajie“ aus dem Jahr 2011 dargestellt.
Der Eber Zhu Bajie ist einer der unvergesslichsten Charaktere aus „Die Reise in den Westen“. Er war einst ein Himmelsadmiral mit 80.000 Matrosen unter seinem Kommando. Nachdem er sich jedoch betrunken hatte und Annäherungsversuche gegenüber der Mondgöttin Chang’e gemacht hatte, erhielt er 2.000 Peitschenhiebe und wurde in die Welt der Sterblichen verbannt. Dort wurde er als menschenähnliches Schwein wiedergeboren.
Bajie, nun ein Monster unter den Menschen, richtete sich in einer Höhle am Berg Fuling ein neues Zuhause ein. Eines Tages kam die Göttin Guanyin vorbei. Sie war auf dem Weg in die Hauptstadt der Tang-Dynastie, um nach Personen zu suchen, die bereit waren, eine gefährliche Reise nach Westen anzutreten, um buddhistische Schriften zu sammeln. Guanyin überzeugt den reumütigen Eber, Mönch zu werden und sich der Suche anzuschließen. „Warte auf die anderen Pilger“, sagt sie zu ihm.
Doch dem lüsternen Bajie fällt es schwer, sein Verhalten zu ändern. Er begibt sich in das nahegelegene Dorf Gaolao, wo er versucht, eine junge Frau zu entführen, um sie zur Heirat mit ihm zu zwingen.
Genau in diesem Augenblick kommen der Affenkönig und der Tang-Mönch vorbei, die sich bereits auf der Suche befinden. Als der magische Affenkönig den bösen Plan des Ebers erkennt, kämpft er mit ihm und besiegt ihn. Dabei stellt sich heraus, dass die beiden eigentlich dazu bestimmt sind, Brüder auf derselben Reise zu sein. Der Eber Bajie bekehrt sich sofort und wird ein Schüler des Tang-Mönchs. Gemeinsam mit ihm und dem Affenkönig macht er sich auf den Weg ins alte Indien.
3. Oktober 2026
